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Jülcher
Nachrichten
07. März 2011
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Weiberfastnacht 2011 in der
Hautschule
Jülich. – „Multikulti liere und zesamme
fiere“ – unter diesem Motto versammelten sich wieder rund 350 junge Jecken
im PZ der Hauptschule, um zum 21. Mal mit einem kräftigen „Jülich Allaaf –
Hauptschul Allaaf“ die Sitzung einzuläuten. Die Sitzungspräsidenten Niklas
Heinrichs und Kamil Jezewski begrüßten alle Schülerinnen und Schüler und
wünschten allen „vill Spass un Freud“ für das rund dreistündige Programm.
Mit dem Tanz nach dem Film „Billy Eliot“und einer gelungenen Choreografie
startete die Wahlpflichtgruppe des 9. Jahrgangs in das Programm,
anschließend hieß es Manege frei für die Zirkusnummer der 6c auf den
Höhnersong „Jetzt geht’s los - wir sind nicht mehr aufzuhalten“. 5b und 6b
zeigten den Tanz „Freaky like me“ und schon war die erste Rakete des Tages
fällig
Dustin Fluch und Yannik Kowalka aus der Klasse 5b kitzelten mit ihrem
Sketch in Form eines Puppenspiels die Lachmuskeln der Zuhörer und zeigten,
dass auch der junge Nachwuchs in der Schule wieder bereit ist, aktiv ins
Sitzungsgeschehen einzugreifen. Ihrem Beitrag folgten Moises, Henoc und
Walid aus 6b und 6c mit dem Tanz Jerk „Tippin ´on my dig“ – auf jeden Fall
reif für die nächste Rakete. Der Sketch „Der Privatlehrer“ aus der 6c
erinnerte die Jecken daran, dass sie sich trotz aller Stimmung in der
Schule befanden. Mit einer Jonglage mit fliegenden Diabolos versetzte die
6b das Publikum in Erstaunen, bevor die inzwischen schon professionelle
Tanzgarde Schwarz-Gelb Jülich ihr ganzes Können präsentierte. In jedem
Jahr sind sie Gast bei der Schülersitzung der Hauptschule Jülich und
reißen mit ihrer Darbietung die Jugendlichen von den Sitzen. Natürlich ist
die Schule stolz darauf, auch ehemalige Schülerinnen als tragende Kräfte
in dieser tollen Truppe wieder zu entdecken. Alle erhielten einen riesigen
Applaus, eine lautstarke Rakete und den Orden der GHS.
Nicht „Schlag den Raab“, sondern schlag die 10c hieß es bei zahlreichen
Wettspielen auf der Bühne mit Publikumsbeteiligung, bevor mit der Broicher
Gesellschaft „Stopp dä Mutz“ der nächste Verein den jungen Narren seine
Aufwartung machte und die Jecken mit einem tollen Tanz zu erfreuen!
Die Chipmonks and Girls aus der 6a und die Single Ladies setzten das
Programm fort, Nach einer solch herausragenden Darbietung ist es natürlich
schwierig, auf der Bühne weiter zu machen. Die 5a zeigte keine Nervosität
und bewältigte ihren Tanz „Somebody to love“ ebenso mit Bravour wie die 7a
mit „Boy like you“. Die 7c forderte mit Macarena alle auf mitzumachen.
Diesen Mittelblock beendete schließlich die 9a mit dem Song „I need a
dollar“ – ohne Zugabe ging da nichts!

Dann war hoher Besuch angesagt. Das Jülicher Kinderdreigestirn machte dem
jungen Narrenvolk seine Aufwartung. Dies war eine hohe Auszeichnung für
die Schule. Jungfrau Merlin Knaps, Prinz Laurin Knaps und Bauer Roman
Crützen traten ganz in der Tradition der Kölner Karnevalisten auf.
Der ganze Tross hatte gerade genug Platz auf der bunt geschmückten Bühne.
Traditionell wurde die närrische Botschaft als Ordnung für die tollen Tage
verlesen. Das Dreigestirn, der Adjutant und der Prinzenführer wurden
danach zum Elferratstisch gebeten, um den diesjährigen Orden entgegen zu
nehmen.
Heiß erwartet wurde wie in jedem Jahr der Auftritt der Lehrerband mit
Franz-Josef Schiffer, Roland Singler und Helmut Lang. Als Mottolied wurde
in diesem Jahr passend zum Multi-Kulti-Thema das Lied vom Stammbaum der
Black Föss vorgetragen. Echte Fründe, „Schenk mir heut Nacht dein Herz“
und „Viva Colonia“ rissen alle von ihren Sitzen! Klar, dass niemand die
Sänger ohne Rakete und Zugabe von der Bühne lassen wollte.
Anschließend übernahm Schulleiter Helmut Lang die Prämierung der schönsten
Poster für die PZ-Dekoration. Gleichzeitig bedankte er sich bei den vielen
Helferinnen und Helfern, die eine solche Sitzung erst möglich machen – dem
Diskoteam, den Lehrerinnen, die schon seit vielen Jahren hinter den
Kulissen für die Garderobe und das Schminken der einzelnen Gruppen
verantwortlich sind sowie der Regie unter Hannelore Cremer, Karin Stobbe
und Eva Amkreutz. Alle wurden mit einer donnernden Rakete bedacht und
erhielten von den Präsidenten den diesjährigen Sessionsorden der Schule,
der schon seit vielen Jahren von Wilfried Moll, einem ehemaligen Kollegen
der Hauptschule, entworfen wird.
Es ging weiter Schlag auf Schlag. Auch die Rursternchen aus Jülich wollten
es sich nicht nehmen lassen, der Hauptschule einen Besuch abzustatten und
ihren närrischen Gruß zu entbieten. Auch sie bescherten dem Publikum einen
rassigen Tanz, der mit einer donnernden Rakete gefeiert wurde.
Besonders lustig wirkte es, als die größten Schüler (10c) dem Publikum den
Babysitter-Boggie vorführten. Der nächste Höhepunkt folgte mit dem
Auftritt der Lehrertanzgruppe, die ihr närrisches Publikum von der ersten
Sitzung an mit einem eigens dafür einstudierten Tanz verwöhnt. In diesem
Jahr ging es mit dem Tanz „Monsta“ recht gruselig zu. Gekonnt nach einer
Choreographie von Hannelore Cremer tanzten sich Marita Schiffer, Liesel
Terstegen, Anke Königs, Stefan Lemke, Renate Kring, Nicole Lafos und Sonja
Ehler in die Herzen der Hauptschulnarren und wurden erst nach einer Rakete
und einer Zugabe wieder von der Bühne entlassen. Den Schluss der
Veranstaltung bildeten Robbie als Tänzer mit Chris Browns „Tyga Holla @ me“
und Steffi Schleibach und Sarah Querdi mit „Airplanes“.
Alle boten mit ihren Auftritten und Kostümen zusammen mit der
Bühnengestaltung ein prächtiges Bild. Alle Dekorationsmaterialien, der
Deckenschmuck und natürlich auch die über 200 Orden wurden wieder in
mühevoller Kleinarbeit von betreuten Schülergruppen hergestellt. Die Gäste
lobten einstimmig die tolle Stimmung im PZ der Hauptschule.
Die Veranstaltung war wieder ein voller Erfolg. Man konnte deutlich
spüren, dass auch die Jugendlichen von heute bereit und in der Lage sind,
mit entsprechender Unterstützung ein tolles Programm auf die Beine zu
stellen. Die Sitzungspräsidenten Niklas Heinrichs und Kamil Jezewski
dankten noch einmal allen für die tolle Veranstaltung – und so hieß es am
Schluss: „ Mat üch noch vill Freud, ävver drieft et net ze doll“.
Bild: Viel Akteure holen sich den Schlussapplaus am Ende einer
begeisternden Sitzung in der Hauptschule Jülich
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